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Steinfelder Bürger bei Freunden aus der Bretagne zu Gast


Das traditionelle Partnerschaftstreffen unter dem Motto "Wasser" fand heuer in Frankreich statt



Mit viel Freude und Herzlichkeit konnten rund 110 Steinfelder Bürger am Wochenende ihre Freunde aus der Partnergemeinde Chauvigné in deren Heimat begrüßen. Über Pfingsten gastierten die Franken wieder einmal seit vier Jahren bei ihren bretonischen Kollegen und konnten dort dank des vollen Programms viele neue Erfahrungen machen: Ganz treu dem Thema "Wasser", das das Motto dieses Treffens war, wurde eine Wattwanderung gemacht, eine Schiffsreise unternommen und beim Essen besonders der Fisch aufgetischt.

Der Austausch, der seit über 26 Jahren besteht, hatte heuer so viele Teilnehmer wie nie zuvor. 110 Steinfelder besuchten Gastfamilien in der Bretagne, darunter viele, die das erste Mal dabei sind. Dass die Sprache dabei häufig nicht verstanden wird, stellt indes für niemanden ein Problem dar. Oftmals wird mit Händen und Füßen kommuniziert, gelacht und die gute Gesellschaft genossen. Die Freude bei allen Teilnehmern war daher riesig, als im letzten Jahr der Termin für den diesjährigen Besuch feststand, denn wegen den Pfingstferien konnten diesmal auch besonders viele schulpflichtige Kinder mitfahren.

Alle zwei Jahre besuchen sich die Gemeinden im Wechsel und jedes Mal werden besondere Spezialitäten der Regionen gezeigt. Heuer hatten sich die französischen Freunde auf das Wasser spezialisiert und boten ein vielseitiges Programm. Nach der Abfahrt in Steinfeld am Freitag Abend wurden die Deutschen Samstag Früh in Chauvigné mit einem Frühstück empfangen. Dort durften sie getreu dem Motto bei einem nachmittäglichen Spaziergang die ortseigenen Bachläufe und Mühlen bewundern. Sonntag wurde bei strahlendem Wetter die Abtei zu Mont Saint Michel, eine Klosterinsel im Meer, bei einer Wattwanderung besichtigt, das Meer selbst erkundeten die Freunde am Tag darauf bei einer Schifffahrt. Doch natürlich wurde den deutschen Partnern nicht nur ein Einblick in die Landschaft, sondern auch in das kulturelle und besonders kulinarische Leben der Franzosen gegeben. Höhepunkt stellte hierbei der offizielle Abend dar, der traditionell in der "Salle des Fêtes" (Festsaal) in Chauvigné stattfand. Bei Musik von der Steinfelder Kappelle tanzten alle bis in die frühen Morgenstunden auf Tischen und Bänken und erfreuten sich des vielen Essens, das, um das Motto auch hier wieder aufzugreifen, besonders Fisch und Muscheln bot. Bei dieser Gelegenheit konnte auch die Steinfelder Jugend mit einstudierten Liedern und einem Theaterstück glänzen. Ganz traditionell wurde den französischen Freunden seitens des Partnerschaftskomités auch ein Baum als Geschenk überreicht, der mit vielen anderen "deutschen" Bäumen eine Allee in Chauvigné bilden soll. Weiter Geschenke wie historische Karten aus Steinfeld und eine Sonnenuhr, die die Franzosen überreichten, trugen neben dem guten Wein zu einer ausgelassenen Stimmung bei.
Als einen weitern kleinen Höhepunkt durften der Steinfelder Bürgermeister, Matthias Loschert, und der Präsident des Komités, Andreas Seufert, außerdem mit den französischen Freunden Henry Rault und Serge Delatouche einen "Square de Steinfeld" (Platz Steinfeld) in Chauvigné einweihen.

Bei all dieser Gastfreundschaft und Herzlichkeit verwundert es daher nicht, dass beim Abschied Dienstag früh zahlreiche Tränen flossen. Doch trösten sich die Freunde damit, dass das nächste Treffen in zwei Jahren auf deutschem Terrain wieder stattfindet und hoffen, auch dann wieder mit einem vielseitigen Programm und Ausgelassenheit eine unvergessliche Zeit miteinander zu verbringen.



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