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Altbürgermeister - Scheiner Oskar


Laudatio für Herrn Bürgermeister Oskar Scheiner
anlässlich seines 30-jährigen Dienstjubiläums als 1. Bürgermeister der Gemeinde Steinfeld

(gehalten von Rudolf Hock)


Meine Damen und Herren, verehrte Gäste!

Lieber Bürgermeister Oskar Scheiner!

Eine große Anzahl von Gästen und Gemeindebürger haben sich heute im Sportheim eingefunden um zusammen mit Dir Dein 30-jähriges Dienstjubiläum als 1. Bürgermeister der Gemeinde Steinfeld zu feiern.
30 Jahre Bürgermeister ist ein seltenes Jubiläum. Wir sind heute zusammen gekommen um diesen Anlass zu feiern, aber auch um Dir unseren Dank für Dein unermüdliches Wirken für Deine Heimatgemeinde abzustatten.

Als Dich die Bürger der Gemeinde Steinfeld im März 1956 zu ihrem 1. Bürgermeister gewählt haben, hat wohl kaum einer, am wenigsten wahrscheinlich Du selbst daran gedacht, dass die Bürgermeister-Ära Oskar Scheiner über 30 Jahre dauern wird.
Keiner Deiner 5 Vorgänger seit 1919 hat es auch nur annähernd auf eine ähnliche Dienstzeit gebracht. Ein Zeichen welche Wertschätzung Du in der Vergangenheit bei unseren Bürgern genossen hast und noch immer genießt!

Rückschauend darf man heute feststellen, dass mit Deiner Wahl im Jahre 1956 und bei allen Wiederwahlen in den Jahren 1960, 1966, 1972, 1978 und 1984 entscheidend die Weichen für eine positive und fortschrittliche Entwicklung der Gemeinde Steinfeld gestellt wurden.
Man kann ohne Übertreibung feststellen, dass gerade die letzten 30 Jahre in der nun mehr nahezu 1150 jährigen Geschichte Steinfelds, die Jahre mit dem rasantesten und größten Strukturwandel gewesen sind.
War noch 1960 die Gemeinde Steinfeld eine rein landwirtschaftlich ausgerichtete Gemeinde mit 320 landwirtschaftlichen Betrieben, so wurden im Jahre 1980 trotz Eingemeindung der Nachbargemeinden Hausen K und Waldzell nur noch 183 solche Betriebe gezählt. Selbst diese Zahl dürfte mittlerweile unterschritten sein.
Gleichzeitig mit dem Rückgang der landwirtschaftlichen Erwerbstellen konnte jedoch durch die Ansiedlung von Betrieben die Zahl der gewerblichen Arbeitsplätze enorm gesteigert werden. Wenn heute die Gemeinde Steinfeld über 300 gewerbliche Arbeitsplätze nachweisen kann, so ist dies zu einem großen Teil das Verdienst unseres Bürgermeisters Oskar Scheiner. Ich möchte in diesem Zusammenhang nur an seine Bemühungen bezüglich der Ansiedlung und Erweiterung der Firma Kreutz erinnern. Wie wichtig Arbeitsplätze gerade in der heutigen Zeit sind, können die beurteilen, die seit Jahren ohne Arbeit sind. In der Gemeinde Steinfeld sind wir Gott sei Dank weitgehend vom Arbeitslosenproblem verschont.
Der Strukturwandel der jüngeren Vergangenheit brachte zweifelsohne viele Probleme für eine Gemeinde mit sich. Dank der Persönlichkeit und des Einsatzes von Oskar Scheiner wurden diese Probleme im Interesse unserer Bürger weitgehend gelöst.


Wenn Morgen daran gedacht wird die Geschichte der Gemeinde Steinfeld fortzuschreiben, wirst Du Oskar Scheiner mit Sicherheit einen herausragenden Platz als gemeindlicher Baumeister eingeräumt bekommen. Während Deinen 30 Jahren Dienstzeit
hat die gemeinde Steinfeld auch baulich ihr Gesicht verändert. Alle Baumaßnahmen auf zu zählen würde den Rahmen des heutigen Abend sprengen. Lasse mich bitte nur die wichtigsten erwähnen:

1956 bei deinem Amtsantritt war in Steinfeld gerade der Bau der landwirtschaftlichen Berufsschule im Gang. Als sich abzeichnete, dass in Zukunft für diese Schule die Schüler fehlen würden, wurde der Rohbau in ein Volksschulneubau umfunktioniert.

Der Gemeindewald hatte immer schon einen wichtigen Stellenwert in den gemeindlichen Finanzplanungen. Du Oskar Scheiner hast bereits im 1. Jahr Deiner Amtszeit erkannt, dass Holzverkauf zu ertragreichen Preisen nur bei entsprechendem Ausbau der Waldwege möglich ist. Der Ausbau der Waldwege wurde kontinuierlich betrieben, und heute ist der ca. 1250 Hektar große Steinfelder Gemeindewald mit ungefähr 35 km Waldwegen bestens erschlossen. Eine Einrichtung, die auch im Jahre 1986 beim Holzabsatz ihre Früchte trägt.

1957 wurde zusammen mit dem Landkreis Lohr die Urspringer- und Waldzeller Straße erstmals ausgebaut.

1958/59 hast Du mit Deinem Gemeinderat einen 1. Flächennutzungsplan erstellt und die Ausweisung von Baugebieten vorgesehen. Für die damalige Zeit eine fortschrittliche Planung !

1959/60 bekam dann Steinfeld eine Neue Ortsbeleuchtung und der jetzige "alte" Tiefbrunnen wurde abgeteuft.

1960/61 wurden weitere wichtige Ortsstraßen ausgebaut. Die Milchsammelstelle mit Gemeinschaftsgefrieranlage wurde errichtet. Beide Einrichtungen sind durch den Wandel der Zeit überflüssig geworden. Heute beherbergt das Haus zwei sinnvolle Einrichtungen, nämlich das Jugend- und Sängerheim.

1963/64 erfolgten Arbeiten am Steinfelder Wahrzeichen. Der Kirchplatz wurde umgestaltet und die Pfarrkirche mit erheblicher finanzieller Beteiligung der Gemeinde umgebaut. In diesem Zusammenhang darf man darauf hinweisen, dass während Deiner Amtszeit für alle Gotteshäuser und kirchlicher Einrichtungen im Gemeindegebiet hohe Geldbeträge zur Verfügung gestellt worden sind.

Die folgenden Jahre waren wieder dem Straßenbau im Alt Ort vorbehalten.

1970 wurde das Neue Feuerwehrhaus und das Leichenhaus von der Gemeinde erbaut. Wenn ich vom Feuerwehrhaus spreche möchte ich es nicht vergessen darauf hin zu weisen, dass Dir ein entsprechender Brandschutz in der Gemeinde schon immer ein besonderes Anliegen gewesen ist. Die Ausstattung aller drei gemeindlichen Feuerwehren hat während Deiner Zeit als Bürgermeister mit dem technischen Fortschritt mit gehalten. Am morgigen Tag wirst Du mit Herrn Landrat Grein das neue Löschfahrzeug der Gemeinde an die Feuerwehr Steinfeld übergeben.

1970/75 erfolgte die umfassende Erschließung der Baugebiete Hühnerberg, Zieglersrain und "Am weißen Bildberg" in Steinfeld. Maßnahmen die durch die Erweiterung des Siedlungsgebietes in Steinfeld notwendig wurden.

1974/75 erfolgte dann der Bau der Kläranlage und des Hauptsammlers für die Ortsteile Steinfeld und Hausen. Heute sind wir froh, dass Du vor über 10 Jahren mit Deinem Gemeinderat diese fortschrittliche und noch immer vorbildliche Einrichtung geschaffen hast. Andere Gemeinden müssen diese Einrichtung noch mit erheblichen finanziellen Mehrkosten schaffen. In den Folgejahren wurden dann in Abschnitten das Kanalnetz in den Ortsbereichen Steinfeld und Hausen ausgebaut.

1978/80 wurde das Siedlungsgebiet Forst II im Ortsteil Hausen geschaffen. Ein Siedlungsgebiet, das sehr beliebt ist, und um das man uns oft beneidet.

1981 und 1984 Renovierung der Kindergärten in Steinfeld und Hausen. Der Kindergarten im Ortsteil Hausen wurde während Deiner Amtszeit gegründet.

1981 bis 1985 Renovierung der Feuerwehrhäuser in allen drei Ortsteilen.

1981 wurde in Zusammenarbeit mit den Ortsvereinen ein Kinderspielplatz in Steinfeld erstellt. 1985 erfolgt ein solcher in Hausen.

1981 bis 1986 Ausbau von Ortsstraßen. Die Kreisstraße im Bereich der Urspringer und Waldzeller Straße wurde saniert. Der Ausbau der Rathausstraße ist derzeit im Gang und die Karl-Barthels-Str. steht in einigen Jahren an. Unter Deiner Regie wurden sind zwischenzeitlich nun alle Ortsstraßen im Gemeindegebiet ausgebaut.

1982 bis 1985 Abschnittweise Renovierung der Grundschule in Steinfeld.

1982/83 hast Du eine sehr schwierige Maßnahme angegriffen, die Sanierung des Friedhofes in Steinfeld. Wir Gemeinderäte wissen, dass diese Umgestaltung für Dich sehr viel Ärger mit einigen Bürgern gebracht hat. Das Ergebnis der Sanierung lässt allerdings den Ärger schnell vergessen. Wir haben Dank Deines Einsatzes einen vorzeigenswerten Friedhof in Steinfeld.

Seit 1982 ist die Sanierung der Wasserversorgung für die Ortsteile Steinfeld und Hausen im Gang. Eine Maßnahme, die für unsere Bürger von großer Bedeutung ist. Durch den umfassenden Neubau werden die Wasserdruckverhältnisse verbessert, die schadhaften Altleitungen ersetzt und durch das Niederbringen eines neuen Tiefbrunnen ist es bereits gelungen eine erheblich bessere Wasserqualität zu erreichen. Die Bauarbeiten sind vollem Gang und verursachen für Dich als Bürgermeister natürlich erheblich mehr an Arbeit.

1983 bis 1985 wurde das Baugebiet "Ober der Straße unter Beibehaltung der Grünflächen des "Herrmann-Stiftes" erschlossen. Mit dem Abschluss dieses Baugebietes wurde unter Deiner Amtszeit die Siedlungsfläche des Ortes Steinfeld praktisch verdoppelt. Viele junge Familien konnten sich durch die vorhandenen Baugebiete in der Gemeinde ansiedeln und mussten nicht abwandern.
Seit 1985 sind die Erschließungsmaßnahmen in den Baugebieten "Eckweg" und "Am Gertraudenweg" im Ortsteil Waldzell im Gang. Die Erschließung der Restbebauung
"Am Wiesenfelder Weg" in Steinfeld wird ebenfalls verwirklicht


Dies sollen wie gesagt nur einige, wenige markante Baumaßnahmen sein, die hier angesprochen werden sollen.
Wenn man weis, wie viel Arbeit, Mühe und auch manchen Ärger all diese Bauarbeiten einem Bürgermeister in einer mittleren Gemeinde wie Steinfeld verursachen können, kann man die große Leistung von Dir Oskar Scheiner als gemeindlicher Bauherr und Baumeister gar nicht hoch genug herausstellen.

Ebenfalls in Deine 30-jährige Amtszeit fiel die Gemeindegebietsreform. Im Zuge dieser Gebietsreform erfolgten im Jahr 1972 bzw. 1978 die Eingemeindungen der heutigen Ortsteile Hausen und Waldzell. Sicherlich war es für die Bürger dieser beiden Ortsteile nicht immer leicht von den in den Ortsteilen früher üblichen Gewohnheiten und Einrichtungen Abstand zu nehmen. Manche Schwierigkeiten die einem gedeihlichen Miteinander entgegen standen mussten aus dem Weg geräumt werden. Dass die Gemeinde Steinfeld im heutigen Zuschnitt mit drei ehemals selbstständigen Gemeinden zu einer weitgehend geschlossenen Gemeinschaft zusammen gewachsen ist, ist mit Bestimmtheit zum großen Teil das Verdienst von Dir Bürgermeister Scheiner. Du hast es in den letzten 14 Jahren verstanden immer wieder ausgleichend zu vermitteln und vor allem hatten die Steinfelder Neubürger nicht den Eindruck schlechter behandelt zu werden wie die "Altbürger" im Ortsteil Steinfeld. Auch die positive Entwicklung der Ortsteile hat unter der Bürgermeister-Ära Scheiner nicht gelitten. Beweis dafür sind zum Beispiel die Baulandausweisungen in allen Ortsteilen.

Die Gebietsreform hat jedoch für unsere Gemeinde nicht nur Positives gebracht. Im Zuge dieser Gebietsreform hat Steinfeld seine eigene Verwaltung verloren. Die Bürger der Gemeinde Steinfeld werden nun von der Verwaltungsgemeinschaft mit Sitz in Lohr verwaltet. Diese Tatsache brachte für unsere Bürger den Verlust der erstmals absolut bürgernahen Verwaltung. Für unsere älteren Mitbürger ist der Gang zur Verwaltung nach Lohr mit großen Erschwernissen verbunden. Die Verwaltung der Gemeinde wieder nach Steinfeld zu holen ist das erklärte Ziel von Bürgermeister Scheiner. Ich denke hier an Deine sehr nachdrücklichen und bestens begründeten Ausführungen vor dem 4. Senat des bayrischen Verwaltungsgerichtes in München. Wenn dort unsere Klage auch keinen Erfolg hatte, so sind wir mit Dir guten Mutes, dass es im 2. Anlauf bei der Popularklage klappen wird. Durch die Auslagerung der Verwaltung nach Lohr ist aber auch die Arbeit des Bürgermeisters erheblich erschwert. Muss doch wegen jedem Verwaltungsakt der Weg nach Lohr angetreten werden. Trotzdem bist du bereit im Interesse Deiner Bürger bis zur endgültigen Klärung um den Verbleib der Gemeinde Steinfeld in der VG, loyal mit der dortigen Verwaltung zu arbeiten.

Lassen Sie mich meine Damen und Herren, aber nun auch einige Worte zum Umgang unseres Bürgermeisters mit seinen Bürgern und zu einigen Eigenschaften des Jubilars sagen!
Ich möchte beginnen mit einem alten deutschen Sprichwort das da heißt: "Allen Menschen recht getan ist eine Kunst, die niemand kann!" Dieses Sprichwort gilt natürlich im Speziellen für einen Bürgermeister, der Tag für Tag mit seinen Bürgern zu tun hat. Unser Bürgermeister Oskar Scheiner weiß dies nach 30 Jahren Dienstzeit zu gut. Wenn trotzdem auch nach 30 Jahren weitaus die meisten Bürger gerne zu ihrem Bürgermeister kommen und mit ihrem Ortsoberhaupt zufrieden sind, dann liegt dies mit Gewissheit daran, dass Oskar Scheiner in all den Jahren versucht hat, einen seiner Grundsätze zu verwirklichen:
Nämlich, dass Bürgermeister und Verwaltung für die Bürger da zu sein haben, und nicht umgekehrt. Auch eine Feststellung, wie sie der Altbundeskanzler Konrad Adenauer geprägt hat dürfte für Oskar Scheiner Leitmotiv sein: "Man muss die Menschen nehmen wie sie sind! Es sind nämlich keine anderen da! "
Dass unser Bürgermeister mit seinen Bürgern zu Recht kommt beweisen die insgesamt 5 Wiederwahlen mit Wahlergebnissen mit teilweise über 90 % Stimmen. Unsere Bürger haben Vertrauen zu Oskar Scheiner.

Wenn Bürgermeister Scheiner mit seinem trockenen Humor manchmal feststellt, dass der Bürgermeister auch ein Beichtvater ist, so ist dies bestimmt keine Anmaßung geistlicher Weihen. Nein! Ein Erfolgsrezept für ihn war und ist, dass man die Bürger anhören muss. Der Bürger muss mit allen kleinen und großen Problemen kommen können und Gehör finden.
Wenn dann der Bürger noch ein gutes Wort und einen guten Rat vom Bürgermeister bekommt, hat er bestimmt keinen Grund unzufrieden zu sein.

Dass Bürgermeister Scheiner in seiner Amtszeit sehr vieles für seine Gemeinde und seine Bürger erreichen konnte liegt auch daran, dass Oskar Scheiner sehr willensstark ist, und zweifelsohne große Führungsqualitäten besitzt.
Einmal gesteckte Ziele verfolgt er heute wie in der Vergangenheit mit äußerster Zielstrebigkeit und Ausdauer. Die vielen Gemeinderäte, die in seiner langen Amtszeit mit ihm zusammen gearbeitet haben, werden aber auch gerne bestätigen, dass Oskar Scheiner für gute Vorschläge aus dem Ratsgremium stets aufgeschlossen und dankbar gewesen ist.
Nicht zuletzt, zeichnet den Menschen Oskar Scheiner die Bereitschaft aus, aus Fehlern zu lernen und bessere Vorschläge zu akzeptieren. Wenn zu diesen Eigenschaften noch eine gehörige Portion Fleiß und Schläue hinzukommt, dann muss dieser ein erfolgreicher Bürgermeister sein!

Sicherlich kann man in dreißig Jahren Bürgermeistertätigkeit nicht nur mit positiven Erfolgen aufwarten. Vor den Erfolgen steht viel Schweiß!

All die langen Jahre haben sicher auch den einen oder anderen großen Ärger und manche Endtäuschung mit sich gebracht.
Sorgen vor allem darum, ob denn auch alles so wird wie man es sich gedacht hat und wie die Bürger es sich vorstellen.
Man weiß ja, wenn etwas nicht so ist wie der Bürger es sich wünscht, dann hat das nur der Bürgermeister verbrochen, und dann ist nur der Bürgermeister Schuld.
Diese Sorgen, und auch der Ärger gehen nach dreißig Jahren nicht spurlos an einen Menschen vor rüber und beeinträchtigen die Gesundheit nicht unerheblich.
Gerade im letzten Jahr mussten wir alle große Sorgen um die Gesundheit unseres Bürgermeisters haben.
Schwierige Herzoperationen haben ihn einig Zeit zur Pause gezwungen. Aber selbst in dieser schwierigen gesundheitlichen Phase war unser Bürgermeister in Sorge um seine Gemeinde. So erzählt mir Frau Scheiner, dass die erste Frage von Oskar Scheiner nach seiner schwierigen 2. Operation, die Frage nach dem Baufortgang in der Rathausstraße gewesen sei.
Ein Beweis dafür, dass unserem Bürgermeister an seiner Gemeinde eben enorm viel liegt.
Seit dem 1. April ist er nun wieder im Amt, auch wenn die Gesundheit manchmal noch etwas Sorgen macht. Wir wünschen Dir lieber Oskar, dass es die Gesundheit zu lässt, dass Du auch die restlichen Jahre dieser Wahlperiode erfolgreich für Deine Gemeinde arbeiten kannst. In einer Gemeinde wie Steinfeld stehen auch künftig wichtige Aufgaben an: Wasserversorgung, Kläranlage in Waldzell, Altortsanierung usw.
Du siehst also, Du wirst nach wie vor dringend gebraucht!

In Anbetracht der überaus großen Verdienste um die Gemeinde Steinfeld hat der Gemeinderat einstimmig beschlossen, Herrn Bürgermeister Oskar Scheiner mit der gemeindlichen Verdienstmedaille in Gold aus zu zeichnen. Diese im Herbst 1985 geschaffene Auszeichnung wird heute erstmals verliehen. Nach dem Willen des Gemeinderates sollen nur ganz wenige Menschen mit der Verdienstmedaille in Gold ausgezeichnet werden.
Einen würdigeren, ersten Träger dieser Auszeichnung, wie Bürgermeister Oskar Scheiner kann ich mir nicht vorstellen!

Wenn wir heute das 30-jährige Dienstjubiläum von Oskar Scheiner als ehrenamtlicher Bürgermeister feiern, dürfen wir aber einen Menschen nicht unerwähnt lassen.
Nämlich Frau Berta Scheiner, die Ehefrau unseres Bürgermeisters. Seit fast 40 Jahren ist Sie die treue Weggefährtin unseres Ortsoberhauptes. All die langen Jahre seiner Tätigkeit für die Gemeinde hatte Bürgermeister Scheiner eine echte Stütze in seiner Frau. Ohne das Verständnis und die Unterstützung von Frau Scheiner hätte Oskar Scheiner bestimmt nicht so erfolgreich sein können. Frau Scheiner war während und in all den Jahren nicht nur für die Familie und den landwirtschaftlichen Betrieb zuständig. Nein, gerade in den letzten Jahren ohne Verwaltung in Steinfeld hat Frau Scheiner nicht wenige Male auch als Hilfe für Ihren Mann im Rathaus aushelfen müssen. Wo auch hätten sich die Bürger sonst hin wenden können, wenn der Bürgermeister aus dienstlichen Gründen verhindert war und die Sprechstunden im Rathaus ab zu halten.
Ihnen Frau Scheiner ebenfalls der aller herzlichste Dank seitens der ganzen Gemeinde!


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