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Verkaufserlös aus Dialektbuch für sozialen Zweck und Geschichtsverein gespendet


Die Auflage von 200 Exemplaren des Steinfelder Dialektbuches "So säichd mer in Steefld" war innerhalb von zwei Wochen vergriffen. Auf Wunsch der vierzehnjährigen Autorin Sina Müller geht nun jeweils die Hälfte aus dem Verkaufserlös als Spende an das "Schulprojekt École de la Solidarité Dow-Bodié, Guinea e.V." und an den Heimat- und Geschichtsverein Steinfeld-Hausen-Waldzell.
Sina Müller hatte mit dem Dialektbuch im Jahr 2017 den ersten Preis beim Jugendkulturpreis Main-Spessart erhalten. Der Geschichtsverein ließ es drucken und verkaufte es bei der Buchvorstellung im Pfarrheim und auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt in Steinfeld. Neben dem Dialektbuch verkaufte der Geschichtsverein weitere Artikel wie Weihnachtskarten, Magnetschilder und Schlüsselbretter mit Steinfelder Motiven, die Sinas Vater Stefan Müller hergestellt hatte.
Norbert Hartmann bedankte sich in seiner Funktion als zweiter Vorsitzender des Schulprojekts in Guinea bei der jungen Autorin für die Spende, die dem 1999 gegründeten Verein zugutekommt. Längst hat sich der Verein, der in den Anfangsjahren zunächst den Bau einer Schule verwirklichte, mit der Gesundheitsversorgung und Dorfentwicklung neue Ziele gesetzt und zum Teil schon verwirklicht. So besteht seit diesem Jahr die Möglichkeit, im Gesundheitszentrum Dow-Bodie mit einem hochwertigen Augenarztmikroskop auch Patienten mit dem grauen Star zu operieren. Nach Vereinsangaben versorgt das Gesundheitszentrum in Dow-Bodie täglich 40 bis 60 Patienten täglich.
Martin Loschert, Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins, bedankte sich ebenfalls und versprach, das Buch im neuen Jahr noch einmal aufzulegen. Interessenten erhalten das Buch nur noch gegen Vorbestellung (Tel. 09359/1361 oder martinloschert@web.de). Es werde dann in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres verteilt. Wie der gute Verkauf des Dialektbuches und die positiven Reaktionen der Bevölkerung gezeigt hätten, werde "der Dialekt wohl wieder mehr geschätzt". Loschert könne sich daher eine eigene Dialektveranstaltung in Steinfeld vorstellen, zu dem neben dem Geschichtsverein auch andere Gruppierungen wie zum Beispiel Männerchor, Musikkapelle und Theatergruppe sowie die Grundschule von Steinfeld Beiträge liefern könnten.

Martin Loschert
Freier Mitarbeiter


Foto: von links: Norbert Hartmann, 2. Vorsitzender des Schulprojekts Guinea, Sina Müller, Autorin des Dialektbuches, Martin Loschert, 1. Vorsitzender des Heimat- und Geschichtsvereins Steinfeld-Hausen-Waldzell bei der Spendenübergabe.


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